Argentinien vom 15.01.-21.01.2020

15.01.2020: So, weiter geht’s. Von El Bolsón geht’s durch riesige bewaldete Hügel und Berge zurück nach Bariloche. Aber auch diesmal fahren wir nur zügig durch die Stadt durch. Die Ruta de los siete Lagos wartet auf uns. Sie geht für uns in Villa la Angostura los vorbei an wunderschönen königsblauen Bergseen mit vielen Aussichtspunkten. In San Martín de los Andes endet sie und wir sind sehr positiv von diesem tollen Dorf überrascht. Freundlich, am See, tolle Läden und gar nicht viel los! Viele argentinische Camper stehen in den breiten Alleen und wir tun es ihnen gleich und schlafen an der Strasse- gleich bei der pädiatrischen Klinik des Spitals=). Dani durchstöbert die Läden nach regionalen Spezialitäten=).

16.01.2020: Wir durchfahren Junín de los Andes und entscheiden uns für die Gravel Road und das Aluminé Tal. Der Fluss liegt inmitten einer trockenen Landschaft und mutet mit seinem dichten Grün entlang des Wassers teilweise sehr mystisch an. Wir finden einen tollen Platz und bekommen bald Besuch von einem einheimischen Jungen in Maurins Alter, der uns von Seeungeheuern, Pumas, Bibern, Hirschen und Mosquitos erzählt. Er hat Ferien (wie alle hier im Moment) und geht mit seiner Familie täglich fischen am Fluss. Irgendwann ertönt ein lauter alter Motor und der Junge quetscht sich ins bereits überladene Auto und nach einem kurzen Adiós sind wir Mutter Seelen allein am Fluss- müssen wir nun Angst haben vor all den Gefahren von denen er erzählt hat?

17.01.2020: Phu, der Puma hat unseren Sprinter und uns in Ruhe gelassen. Wir durchqueren das kleine herzige Dorf Aluminé und machen den Circuito Pehuenio (Ñorquinco- Moquehue- viel Spass beim Googeln)- eine tolle Rundfahrt durch Araukarienwälder, die so selten geworden sind, vorbei an flachen, moorigen Seen und landen in Villa Pehuenia. Dani besteigt den Volcan Batea Mahuida bei 35°C- das ist Kathi und Soda dann doch zu heiss. Danach überrascht uns der Lago Aluminé mit einem tollen Campingplatz und netten Menschen aus Neuquén, die hier Ferien machen. Wir pläuderlen lange und dürfen von ihnen selbstgemachte Tortas fritas probieren (argentinischer frittierter Hefeteig, wie Donuts ohne Füllung=)

18.01.2020: Über weitere holprige Gravel Roads geht’s nach Zapala zum Tanken und dann über die Ruta 40 weiter nach Chos Malal- wieder mal ein zünftiger Fahrtag. Aber das Dorf erfreut uns mit einem tollen Spaziergang entlang des fast trockenen Río Neuquén, was Soda glücklich macht. Trotz eines schattigen Plätzchens kühlte es nur sehr langsam ab und wir verbrachten die erste Tropennacht im Sprinter. 

19.01.2020: Heute gehts über 80km übelste Gravel Road- so hart wars noch nie! Mendoza hat nicht so viel in die Ruta 40 investiert=). Naja, wir fahren vorbei an einer wunderschönen, kargen Vulkanlandschaft und bestaunen die Farben. In Malargüe ist es immer noch über 38°, weshalb Dani nach Las Leñas auf über 2200müM will. Hier finden wir einen Hotel- Skiort, den wir in 2 Minuten gesehen haben und lassen uns danach inmitten von Schafen, Geissen und Pferden (und den dazugehörenden Gauchos) am Fluss nieder. 

20.01.2020: Heute wollen wir den Cañon de Atuel bestaunen. Es soll sich um das argentinische Pendant des Grand Canyon in Arizona handeln, den Dani schon gesehen hat. Nun, der erste Aussichtspunkt von Süden her ist schon mal nicht schlecht- Soda ist nach 15 Minuten bei 38° zwar kaputt, aber happy! Der nette Muchacho, der die Autos einweist, sagt uns beim Abfahren noch schnell «in 6km gehts dann in den Cañon»- und Kathi denkt- jaja, zum nächsten Aussichtspunkt- alles klar. Nun, es geht wirklich IN den Cañon! Ein paar enge Haarnadelkurven auf schmaler unbefestigter Strasse weiter sind wir in der Senke und fahren die Strecke des ehemaligen Río Atuel entlang. Er wird in mehreren Stauseen gedrosselt und wir durchqueren in der Senke mehrere Elektrizitätswerke. Die Farben im Cañon sind sehr schön und die Felsformationen laden zum Spekulieren ein- wir sehen Elefanten, einen Astronauten und viele prominente Indio- Nasen=). Am Ende der Fahrt wartet der grösste Stausee auf uns- und eine Masse an Touristen welche Rafting Touren auf dem Fluss machen. Richtung San Rafael reihen sich Oliven- und Wein- Verkaufsstände aneinander- wir sind im Weingebiet von Mendoza angekommen. 

Um der Hitze zu entfliehen, fahren wir bis am Abend nach El Manzano und schlafen hier, ab und zu geweckt durch Pferdegewieher in der Nähe eines Flusses. 

21.01.2020: Wir fahren gemächlich durchs Valle de Uco- einem riesigen Weingebiet und sehen bekannte Weingüter (Salentein, Vines of Mendoza, Bodega Piedra Negra von Fancois Lurton und sogar unseren Trapiche, dem wir in der Schweiz ab und zu gefrönt haben). Wegen der Hitze treibt es uns erneut Richtung Anden und wir durchqueren Potrerillos und Uspallata und besuchen spät am Abend den Puente de Inca. Eine Natur- Brücke, die bereits die Inkas verwendet haben. Die Brücke wird von schwefelhaltigem Wasser übergossen und es bilden sich die markanten gelben Ablagerungen. Das Thermalbad darunter ist seit Jahrzehnten aber nicht mehr in Gebrauch. Wir schlafen nicht weit entfernt in Los Penitentes, ebenfalls wie Las Leñas ein Hotel- und Apartmentort- obwohl "Ortschaft" eigentlich übertrieben ist. Der Parkplatz beim Skilift war super für uns.

22.01.2020: Das Wetter meint es gut mit uns! Es geht erneut beim Puente de Inca vorbei Richtung chilenische Grenze- denn hier befindet sich der Parque Provincial Aconcagua. Soda wird trotz Hundeverbot geschmuggelt und wir machen die kleine Wanderung um den höchsten Berg von Süd- und Nordamerika (6961müM) getrennt- wir halten uns ja fast an die Regel des Hundeverbots. Danach folgt eine Monster- Fahrt den ganzen Weg zurück, an Mendoza vorbei nach El Encon. 

23.01.2020: Die Fahrt geht weiter durch die Sierras nach Cordoba. Auf dem Weg durchqueren wir herzige, aber touristisch überfüllte Ortschaften und sehen nochmals viele Condore, welche in nächster Nähe majestätisch vorbei gleiten. Schlussendlich kommen wir in Villa General Belgrano an, wo wir nun ein paar Reisefreie Tage bei unseren Lieben verbringen dürfen. Hier machen wir nun Urlaub vom Urlaub=).

Chile und Argentinien vom 25.12.2019-01.01.2020

25.12.2019: Dani war ebenfalls sehr beeindruckt von der Gletscher Welt, leider hat bei ihm das Wetter nicht so mitgespielt. Kathi hat somit den Foto Wettbewerb für sich entschieden, jedoch nicht ganz fair=).

26.12.2019: Heute geht’s weiter nach El Chaltén- wir sind gespannt, ob wir den Fitz Roy sehen dürfen. Leider nein! In El Calafate noch das beste Wetter und ein kurzes Kennenlernen von mega sympathischen jungen Schweizern, dann eine wunderschöne Fahrt mit plötzlich auftauchenden Wolken, die natürlich direkt über El Chaltén hängen bleiben. Jänu, wir parken mit grossen Overlander- Lastwagen (ratet mal welche Nation und welches Alter….) auf dem Motorhome- Parkplatz vor dem Dorf und! treffen auf unser erstes richtiges Gürteltier!! Jupiiiiiiiiii!

27.12.2019: Es regnet. Punkt.

28.12.2019: Um 5 Uhr klingelt der Wecker. Es sch… uns mega an aufzustehen- aber der Berg ruft. Wir fahren im Pyjama zum Aussichtspunkt. Aber der Fitzi meint es weiterhin nicht gut mit uns. Zwar erblicken wir seine lachsfarbene Basis, aber den Zipfel- äh Gipfel- will er uns einfach nicht zeigen. Vor Ort hängen wir 3 Stunden ab und überlegen, ob wir nicht mit Café und Empanadas ein Business aufziehen sollen für die ebenfalls Wartenden. Dani wagt später trotz Wolken eine Wanderung für 4 Stunden und kommt müde und hungrig wieder zurück- ohne Zipfelglück- äh Gipfelglück. Wenn es besseres Wetter gewesen wäre, wäre er doch glatt auf den Fitzi gestiegen=). 

29.12.2019: Wiederum 5 Uhr! Ohne Pyjama, denn heute müssen wir direkt weiter! Kurz vor der Abfahrt zeigt der Fitz Roy uns seinen Spitz- nur für ein paar Sekunden durften wir einen Blick erhaschen. Naja- wir sind happy und Dani sagt: Wir sehen uns wieder!

Nun auf! Es warten 650km auf uns. Auf dem Weg noch kurz etwas Kulturelles- die Cueva de las Manos liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Felsgraffiti old fashioned- ca. 7500 Jahre alt sollen die Felsmalereien (Hände, Guanakos – nicht ganz ein Lama und Abstraktionen) sein. Das UNESCO Weltkulturerbe war eindrücklich.

Übrigens- Kathi hat eine Wette verloren: uns sind während der Fahrt (ca. 650km!!) gerade mal 130 Autos entgegengekommen! Davon kann man in der Schweiz nur träumen=).

30.12.2019: Die Tankstelle hat erneut eine sichere und gute Übernachtungsmöglichkeit geboten. Nun gehts zur Grenze- der Übergang hat etwas länger als sonst gedauert und war etwas gründlicher, aber wir sind wieder gut in Chile angekommen. Hola Pisco=). 

Los Antiguos (noch Argentinien) und Chile chico sind zwei mega herzige Grenz- Dörfli am Lago Buenos Aires (argentinischer Teil) und Lago General Carrera (chilenischer Teil). Die Carretera Austral begrüsst uns danach mit einer unglaublichen Landschaft und einer krassen Gravel Road. Wir übernachten wild neben der Strasse mit einem spektakulären Ausblick auf den See.

31.12.2019: Weiter gehts auf der Gravel Road mit einem Zwischenstop im herzigen Puerto Guadal, welches uns mit prächtigen Rosenstöcken und einem kleinen Markt begrüsst, auf dem wir frisches Gemüse kaufen können. Und dann entlang dem türkisgrünen Río Baker in Richtung Cochrane. Hier finden wir einen guten Campingplatz, den wir mit vielen Velofahrern teilen- manchmal haben wir schon ein schlechtes Gewissen mit unserem Luxus Sprinter... Am Abend zaubert Dani ein 4 Gänge Menu, das sich sehen lässt! Und das mit nur zwei Pfannen auf unseren zwei Gasplatten=)! Fein wars!

01.01.2020: Erneut können wir kaum glauben, dass uns die Sonne mit heissen Temperaturen weckt. Wir entscheiden noch hier zu bleiben, um wieder mal Alltagsgeschäfte zu erledigen. Auch die erste Reparatur wurde nach etwas mehr als 5 Wochen auf der Strasse nötig- die Gravel Roads lassen grüssen!

Wir wünschen euch allen ein gutes neues Jahr und geniesst das Leben!

Die nächsten Berichte findet ihr unter Länder->Chile.

Chile und Argentinien vom 20.12.-25.12.2019

20.12.2019: Am Abend sind wir nochmals zu dritt los mit der Hoffnung nochmals feine Piscos schlürfen zu können. Da aber wohl in Chile Alkoholgenuss im Freien vor einem Restaurant nicht erlaubt ist, müssen wir heute mit trockenen Kehlen weiterziehen. Jänu, zumindest hatten wir ja gestern Glück. Und Alkohol geniessen wollten wir ja nur einmal pro Woche=). Dafür haben wir im Mercado Municipal mega feins Lachs- Tintenfisch Ceviche gefunden, was perfekt war. 

21.12.2019: Wir verlassen den Garten in Punta Arenas und fahren nach Puerto Natales. Ebenfalls ein lustiges Dorf, etwas touristisch, aber herzig mit feinen Panaderías (Bäckereien) und tollen Restaurants. Wir nehmen Hamburger mit in den Sprinter und fahren dann weiter zur Estancia Pingo Salvaje. Die Estancia ist nicht ganz billig, aber der eigene Campingpark super schön, die Laguna Sofía ebenfalls wunderschön und wir fühlen uns hier inmitten der schönen Natur pudelwohl. Kondore kreisen über die Bergspitzen, das Wasser ist kristallklar und die Pferde der Estancia beruhigend und schön. 

22.12.2019: Kathi darf einen wunderschönen Ausritt mit Tequila (dem Pferd) und Estenka (der Führerin) geniessen. Wau- atemberaubend. Dani hat jedoch Pech- nach einem kurzen Pips- Trip mit Soda bemerkt er, dass er beklaut wurde. Die Decke von Soda, auf der sie draussen so gerne liegt, ist weg. Unsere einzigen chilenischen Nachbarn (Eltern mit Kind) werden`s wohl nicht gewesen sein, also wahrscheinlich der Wind. Dani und Soda suchen glatte 2 Stunden den gesamten Campingplatz ab auf der Suche nach der Decke. Einer der Gauchos schaut mal bei den Schaffen vorbei und fragt Dani, was er denn suche. Naja, wegen sprachlichen Schwierigkeiten kommt dann Alejandra vom Office und gemeinsam wird gesucht- und gefunden. Der weisse Hütehund, der extrem menschenscheu ist und auf die Schaffe aufpasst klaut wohl öfters- und hat prompt die Decke in Dani und Sodas Abwesenheit geholt. 

Weil er so ein herziger ist, bekommt er am Abend von uns noch Hundefutter und Wasser (was er erst isst, als wir uns entfernt haben) und da klaut er doch tatsächlich den gesamten Napf!! Mit einer kurzen Intervention wird aber auch der von uns zurück erobert=).

23.12.2019: Die Ruhe, die Pferde, die Natur auf der Estancia waren super! Aber wir müssen weiter. So fahren wir Richtung Torres del Paine, sehen von weitem die berühmten Torres, müssen den Park aber umgehen, da Soda nicht rein darf. Nach einem super einfachen Grenzübergang sind wir nun wieder in Argentinien und fahren nach El Calafate, wo wir einen gutem Camping Platz für Weihnachten finden.

24.12.2019: Kathi darf auf dem Boot der Mar Patagon den Spegazzini, den Upsala und den Perito Moreno Gletscher erkunden. Die Bilder sprechen für sich, die Natur hier ist atemberaubend. Am Abend wieder vereint feiern wir 3 Weihnachten mit feinem Dani- Essen und sogar Päckli! Feliz navidad!

25.12.2019: Heute ist Dani dran! Er darf die Gletscher besuchen und muss wohl etwas länger wandern als Kathi gestern. Tia, am Abend wird entschieden, wer die schöneren Fotos nach Hause gebracht hat=). Soda und Kathi kümmern sich zu Hause um die Wäsche, die Homepage, die nächste Routenplanung und den Haushalt….

Chile und Argentinien vom 13.12.-20.12.2019

13.12.2019: Dani hat alleine mit dem Sprinter den Parque Nacional de Tierra del Fuego erkundet und das obligatorische Foto vom Ende der Ruta 3, welche uns seit Buenos Aires für ca. 3242km den Weg gewiesen hat, gemacht. Die Ruta 3 hat uns zu Beginn durch die fruchtbare Provinz Buenos Aires mit vielen Kühen und Korn- und Maisfeldern geführt, danach durch Río Negro, wo wir die tollen Strände in Las Grutas genossen haben. Anschliessend die Provinz Chubut mit der Península Valdez, wo es immer steppiger und wüstiger wurde und danach Santa Cruz, mit dem tollen Bosque Petrificado, jedoch auch der schlechtesten Strasse, der meisten Umweltverschmutzung und der eintönigsten Landschaft. Schnell durch Chile und dann wieder in Argentinien in Tierra del Fuego angekommen, haben wir endlich südlich von Río Grande die ersten Bäume und Berge erblickt. 

Im Nationalpark war Dani am Morgen noch alleine und konnte die kurzen Wanderungen in der Seen- und Moorlandschaft geniessen. Doch auf dem Weg zurück wurde der Park gefüllt von Touristen (2500 ältere Herrschaften, die mit dem Kreuzfahrtschiff Celebrity Eclipse angekommen sind). Für das obligatorische Foto musste man dann Schlange stehen=).

Am Nachmittag sind wir zu dritt ins Zentrum gezottelt, wiedermal zur Post um Geld zu holen und um Wäsche waschen zu lassen. Kulinarisch haben wir uns in einer Rotisería mit feinen lokalen Fleischspezialitäten verwöhnt.

14.12.2019: Zu dritt sind wir direkt von der Wohnung aus fast zum Glaciar de Martial gestiegen, dem kleinen Hausgletscher Ushuaias. 4 Stunden waren wir unterwegs, haben es aber wegen dem kalten Wind nicht bis oben geschafft. Aber die Wanderung war toll und Soda sehr zufrieden. 

15.12.2019: Unsere Zeit in Ushuaia ist schon wieder vorbei. Weiter gings zur Estancia Harberton, wo wir gratis inmitten der tollen Natur am Beagle Kanal campen durften. Sie ist Feuerlands erste Estancia und die unberührte Landschaft wunderschön. Zum Glück hatten wir Wasser, eine Heizung und ein Klo dabei=).

16.12.2019: In der Nacht hat es ordentlich gewindet und geregnet. Beim Blick aus dem Fenster erblickten wir rundherum verschneite Bergspitzen. Auf dem Spaziergang auf dem Land der Estancia beobachteten wir Graufüchse, Enten, diverse Gänsearten, Möwen und andere Vogelarten. Heute liessen wir uns die Geschichte der Estancia Harberton, welche 1886 gegründet wurde, von tollen Touri- Guides näher bringen. Die Gebäude sind voller Erinnerungen an eine Zeit, in der man von Schafen und vor allem deren Wolle gelebt hat. Die Bedingungen waren schwer, geheizt wurde mit Holz, die Estancia war bis in die 70er Jahre nur mit dem Schiff erreichbar. Danach hat der argentinische Staat die Routa J, eine gute Gravel Road, machen lassen. Damit kamen aber auch wildernde Menschen und Hunde. Dies und natürlich auch die Wirtschaft führten dazu, dass die Estancia seit 2012 nur noch touristisch geführt wird. 

Am Abend entschieden wir nochmals zu unserem einsamen Camping Platz am Beagle Kanal zu fahren und dort zu schlafen. 

17.12.2019: Nun ist es soweit- wir müssen die Wildnis und Einsamkeit verlassen und fahren zum alt bekannten Campingplatz in Tolhuín (haha, wir waren schon 1 Mal dort=). Der Lago Fagnano begrüsste uns mit Sonnenschein und etwas Zivilisation mit Handyempfang tat auch gut.

18.12.2019: Uff, richtig geregnet hats an diesem Morgen. Wir haben heute Kilometer vor uns! Von Tolhuín, über die Grenze bei San Sebastian, zu den Königspinguinen an der Bahía Inutíl nach Porvenir, einem mega herzigen und lebhaften Dorf, obwohl es am A….der Welt zu sein scheint. Geschlafen haben wir auf einem Parkplatz und gegessen haben wir ein super Churrasco Sandwich mit Salat, Avocado und Tomaten und zum Dessert gabs einen tollen Lemon Pie=). Tia, wer so viele Kilometer spuhlt (über üble Strassen), hat was verdient. 

19.12.2019: Kathi war der komplett verschlammte Sprinter wieder mal ein Dorn im Auge- somit suchten wir jemanden der ihn wäscht- und schnurstracks war die teuerste Autowäsche organisiert (30CHF=). Jänu=). Wir erkundeten derweil das Dorf mit seinen alten Häuschen und den bunten Fassaden und holten den Sprinter dann 3 Stunden später blitzblank wieder ab. Und jetzt……stehen wir auf dem Schiff  Pathagonia und warten auf unsere Überfahrt nach Punta Arenas!! Jupi!!

Die Überfahrt ging super- Soda und Kathi haben im Sprinter geschlafen und Dani draussen Fotos geknipst. Relativ zentral in Punta Arenas haben wir eine Familie gefunden, in deren Garten wir mit Sprinter übernachten dürfen=). Die Stadt ist sehr freundlich, hat alte und neue, gepflegte und heruntergekommene Gebäude und hält für uns auf dem Gehsteig sogar ein Tisch mit zwei Stühlen bereit, wo wir unsere ersten Pisco sours schlürfen! Super!

20.12.2019: Wir erkunden erneut die Stadt, sichten den schönen, erinnerungsbeladenen Friedhof und machen Einkäufe. Am Nachmittag erkundet Dani alleine weiter und Kathi und Soda widmen sich den ruhigeren Tätigkeiten wie schlafen oder Homepage pflegen... Morgen gehts weiter nach Puerto natales!

Chile und Argentinien vom 10.12.-13.12.2019

10.12.2019: Da uns der Grenzübergang bevor stand, suchten wir morgens in Río Gallegos einen Tierarzt auf, um das Gesundheitszeugnis für Soda zu erhalten. Danach SENASA (Behörde für Grenzformalitäten mit Tieren/Lebensmitteln) und schon hatten wir alles für Soda. Auf dem Parkplatz am Meer vertilgten wir unsere restlichen Lebensmittel, denn nach Chile darf man kaum etwas einführen. Der Grenzübergang ging gut und in Chile verschifften wir den Sprinter auf der Magellan Strasse mit vielen Lastwagen und Autos zusammen. Danach fuhren wir weiter Richtung San Sebastian, den erneuten Grenzposten um wieder nach Argentinien, sprich nach Tierra del Fuego, zu gelangen. Während der Chile Durchfahrt sahen wir vor allem Schafe und 100te von wilden Flamingos, die irgendwo in kleinen Seen standen. So schön! Wir nächtigten in Chile am Grenzübergang, da wir nicht mehr fahren mochten. Sonnenuntergang ist hier jedoch um diese Jahreszeit etwa um 22.00 Uhr, weshalb man viel mehr vom Tag hat und fit ist. 

11.12.2019: Nun Grenzübergang von Chile nach Argentinien, welcher gut ging. Weiter gings nach Río Grande, um die Vorräte und Diesel wieder aufzufüllen. Und dann weiter nach Tolhuín, wo wir endlich die ersehnte bergige und bewaldete Landschaft erblickten. Tolhuín selber ist ein herziges Dörfli mit einem einzigartigen, chaotisch schönen Zeltplatz am Lago Fagnano. Dort unternahmen wir eine mehrstündige Wanderung am extrem schönen See entlang, durch Zauberwälder mit gefühlt tausenden von Jahren alten Bäumen, welche behangen sind mit grünen Flechten. Das Wasser in Nebenseen war moorig braun und es wimmelte von Insekten. Es hätte nicht viel gefehlt und wir hätten Gnome und Feen gesichtet! Auch Soda war begeistert!

12.12.2019: Weiter gehts nach Ushuaia, über den Garibaldi Pass mit atemberaubenden Bergen mit weissen Gipfeln und schönen Wäldern. Die Strasse war fast wie nach Arosa=). Zum Glück hatten wir in Ushuaia eine kleine Wohnung gefunden, wo Soda willkommen ist. Denn campen in der Stadt geht nicht so gut. Zu dritt erkundeten wir das Stadtzentrum und machten danach ausgiebig Siesta. 

13.12.2019: Dani ist alleine los zum Parque Nacional Tierra del Fuego. Soda und ich hängen und schreiben und hoffen, dass Dani bald gut zu uns zurück kommt...... Fotos und News folgen. 

Argentinien vom 05.12.-09.12.2019

05.12.2019: Auf dem Weg nach Puerto Madryn haben wir einen traumhaften Standplatz im Freien an den Klippen gefunden. Die Sonnenuntergang Fotos wurden spektakulär. Da uns jedoch ein suspektes Fahrzeug observiert hat, entschieden wir uns trotz Dunkelheit weiter in die Stadt zu fahren, um dort in einer sicheren Nebenstrasse zu schlafen. Tagsüber am 5.12. konnten wir dann mit Western Union Bargeld erwerben, einkaufen, Wäsche waschen und unseren schmutzigen Sprinter von netten Jungs, welche es aus dem Drogenmillieu geschafft haben, putzen lassen. Die Nacht verbrachten wir auf einem sicheren Parkplatz direkt am Meer in Puerto Madryn. 

06.12.2019: Es folgte die Fahrt zur Punta Tombo, einer Magellan- Pinguinen Kolonie, welche bis zu einer Million Pingus beherbergt. Die kleinen Tierchen zu sehen war ein absolutes HighLight!!! Die ersten Küken sind ebenfalls schon aus den Eiern geschlüpft und waren zu sehen! Weiter ging die Fahrt über eine 3stündige Schotterpiste zum Cabo Raso nach Camarones. Wir waren Mutterseelen alleine ohne Handyempfang oder sonst etwas. Die Landschaft wurde immer karger, die Büsche kleiner, Bäume sahen wir kaum noch. Und die einzigen Lebewesen waren Schafe, Guanacos, kleine Gürteltiere und Maras, die Hasenartigen=). Zum Glück erreichten wir Camarones am späten Nachmittag und durften auf dem saubersten Campingplatz übernachten mit direktem Meerblick. Gemäss Reiseführer gewinnt dieses Dorf die Goldmedaille für das verschlafenste Dorf- wir stimmen dem zu! 

07.12.2019: Da uns Camarones so gut gefallen hat, verbrachten wir einen chilligen Tag mit Siesta, Wäsche waschen, Spazieren und sogar Empanadas in einem super herzigen Restaurant.

08.12.2019: Nun weiter über zum Glück Asphalt Strassen zum Bosque Petrificado de Jaramillo. Phu, die 5 Stunden Autofahren waren lang=). Vorbei an Comodoro Rivadavia, welche als Erdölstadt nicht so "ahmächelig" anmutete, vorbei an Caleta Olivia und leider auch grossen Müllhalden und tausenden von Büschen übersäht mit Plastiktaschen----ojee, wir Menschen!

Der Bosque Petrificado hat sich sehr gelohnt, die Landschaft war spektakulär und die Menschen im Park/Museum so nett, dass sogar Soda ins kleine Museum durfte.

Tia, und dann haben wir die erste Nacht an einer Tankstelle verbracht- was super war! Wir drei haben alle gut geschlafen=).

09.12.2019: Früh los sind wir um nach Puerto San Julián zu gelangen. Dort konnte Soda durch das Städtchen zotteln, denn an der Tankstelle war morgens der Spaziergang nur kurz ausgefallen. Wir konnten die Nachbildung von Magellan`s Schiff ganz alleine bestaunen, denn um halb 11 Uhr morgens war noch niemand auf den Socken. Danach gings weiter Richtung Parque Nacional Monte León- da dann der erste Dämpfer in Argentinien... Soda durfte auch im Auto nicht in den Park. Jänu- Regeln sind Regeln. Zum Glück haben wir ja schon viele herzige Pingus, Robben, etc. gesehen. Somit ging die Fahrt weiter an freilebenden Flamingos vorbei. 

Teilweise war die Landschaft wirklich eine Wüste, ohne jegliches Gras oder Büsche, teils sogar mit Sanddünen. Es ging auf und ab und aufgrund des patagonischen Windes konnten wir kaum aussteigen und der Sprinter verwandelte sich bei 80kmh zum schaukelnden Schiff. Uff, die Fahrt brauchte Konzentration und Ausdauer, damit unser Flaggschiff nicht im Graben landet. 

Am Nachmittag sind wir in der Türkei gelandet- in Güer Aike am Río Gallegos=). Keine Ahnung, wie man diese Ortschaft ausspricht! Trotz Hundeverbot durften wir zum Glück in den Campingplatz, mussten Soda aber an den Überwachungskameras vorbei schmuggeln, damit`s der Chef nicht sieht. 

Das tolle Flussfoto stammt übrigens von der Flussüberquerung des Río Santa Cruz, welcher aus dem Lago Agentino auf der westlichen Seite Argentiniens entspringt.

Argentinien vom 30.11.-04.12.2019

30.11.2019: Las Grutas hat uns richtig gut gefallen. Zu dritt haben wir ausgiebige Spaziergänge dem Meer entlang bei Ebbe und in den Sanddünen bei Flut unternommen. Einen Tag nicht im Auto sitzen war toll! Aber wer denkt, dass wir nur eine Seite zum Lesen kamen, liegt falsch=). Das Vagabunden Leben ist auch nicht nur hängen=).

Am 01.12.2019 gings weiter Richtung Puerto Madryn. Zum guten Glück hat das Timing so gepasst, dass wir die Reisegruppe Uli, Susanne, Ursula, Lukas, Mariana, Bernadette und Peter, welche nun seit 5 Wochen auf Patagonien Reise sind, treffen konnten. Wir richteten uns kurz auf dem Camping Platz in Puerto Madryn ein und konnten dann den Abend mit unseren Lieben bei Empanadas und Kerosen Lampenlicht geniessen. Es war ein kurzweiliger und gemütlicher Abend und wir tauschten Reisenews und Familiengeschichten aus! Vielen Dank euch allen!

Am 02.12. schlenderten wir alle gemeinsam durch Puerto Madryn, besichtigten den langen Pier ins Meer und assen gemeinsam im Garten ihres Hotels die restlichen Empanadas vom Vorabend. 

Der Familienbesuch war cool und mit etwas schwerem Herzen (vor allem Kathis Herz) trennten sich danach unsere Wege wieder. 

Für uns gings der Küste entlang wieder nach Norden Richtung Península Valdéz. Beim Eingang (Barbezahlung) hiess es, dass Soda in Puerto Pirámides sein darf, aber den Rest der Insel im Auto bleiben muss. Hauptsache wir können rein. Auf dem Camping sahen wir die nächsten Aargauer im Overlander Fahrzeug- aber aktuell halten wir uns lieber noch etwas fern und machen unsere eigenen Erfahrungen...

03.12.2019: Im Sprinter erkundeten wir die Península und sahen Maras (nicht ganz ein Hase), Guanacos (nicht ganz ein Lama), Martineta Común (nicht ganz wie ein Crested Franklin in Südafrika), Choiques (nicht ganz ein Vogelstrauss), Magellan Pinguine (nun die richtigen=))), Elefante Marinos (Seeelefanten) und Lobo Marinos (Seelöwen). Windgepeitscht und teilweise nass haben wir den Rückweg über die Schotterpisten geschafft und waren froh, wieder auf dem Camping Platz zu sein. Soda hat den Tag im Auto gut überstanden und war auch am Abend nicht traurig, dass sie bei diesem Wetter nicht lange raus muss. 

Am 04.12.2019 nach einer stürmischen Nacht im Sprinter mit starkem patagonischen Wind und richtig peitschendem Regen hat sich das Wetter am Mittag zum Guten gewendet und wir konnten beide nacheinander eine Bootstour machen und durften die Ballena Franca Austral mit Baby (auch ein paar Tonnen schwer) sichten. Nach diesem erfolgreichen Península Valdéz Besuch machten wir uns nun wieder Richtung Puerto Madryn auf den Weg....

Argentinien vom 25.-29.11.2019

Gefühlt ging die Reise erst am 25.11.2019 richtig los. Denn nun waren wir wieder zusammen und mit dem Sprinter komplett. Mit gefülltem Diesel – und Wassertank sind wir von Buenos Aires, oder sprich vom Barrio Uno nahe des EZEIZA Flughafens, losgefahren in Richtung Azul. Dieses Städtchen suchten wir auf, da wir hofften hier Propan Gas für unsere beiden deutschen leeren Gasflaschen zu finden, die wir zum Kochen brauchen. Gemäss iOverlander App sei dies in Azul gut möglich. 

Der Weg dahin war geprägt von Tausenden von Kühen, riesigen Kornfeldern, einer guten Strasse und einem plötzlich einsetzenden Regen, welcher uns die Windschutzscheibe perfekt gewaschen hat. 

In Azul bei Hipergas dann die schlechte Nachricht. Unsere Gasflaschen konnte man vor Ort leider nicht befüllen, unser argentinischer Adapter war zu lang und somit nicht mit den Gegebenheiten vor Ort kompatibel. 

Somit fuhren wir nach Azul rein und fanden per Zufall Alberto Gas, um hier zwar keinen anderen Adapter, aber einen sehr netten Chef zu finden, der uns eine Adresse von einem kleinen Geschäft geben konnte, wo das Befüllen wohl möglich sei. Ein weiterer Kunde schenkte uns kurzer Hand seinen Atlas de Rutas 2015, welcher sich noch als reines Gold erweisen sollte=).

Bei Noya, einem älteren herzigen Mann, konnten wir innerhalb einer Stunde beide Gasflaschen befüllen lassen. 

In der Stadt fanden wir danach den Camping Municipal idyllisch an einem Fluss gelegen. Vor Ort erkundeten wir zu Fuss mit Soda die Umgebung und fanden bereits neue Hundefreunde=). Auch wir machten die erste Overlander Bekanntschaft=).

Am 26.11.2019 gings weiter nach Tandil. Hier erlebten wir in der Stadt das erste OffRoad Abenteuer. Naja, nun wissen wir, dass nicht alle weiss eingezeichneten Strassen auf der Karte auch befestigt sind. Aber dank unserem Sprinter erreichten wir unser Ziel, Cerro Centinela, doch noch gut. Das Ausflugsziel war toll, jedoch konnten wir die Wanderung zum Bergkamm nicht machen, da dies keine Wanderroute war, sondern nur mit dem Sässelilift (die Warnungen sind immer noch in Deutsch angeschrieben) zugänglich. Dafür war der Spaziergang um den See in Tandil ganz nach Sodas und unserem Geschmack.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit einer Odyssee auf der Suche nach einem geöffneten Campingplatz. Von Tandil`s Zentrum haben wir leider nichts mehr gesehen. Der Platz auf dem Camping Banco Nacional war dafür super!!

Am 27.11.2019 war Necochea und somit das erste Mal Atlantik auf dem Programm. Soda sprang am Strand glücklich herum wie sonst selten. Für die Nacht planten wir die Weiterreise nach Monte Hermoso. Diesen Tip hatten wir von einer anderen Panamericana Homepage=). Vor Ort fanden wir ein verschlafenes Städtchen mit kilometerlangem Sandstrand, weshalb wir uns entschieden haben wild am Strand etwas ausserhalb zu campen. Die Nacht war sternenklar und das Rauschen vom Meer hat uns in den Schlaf gewogen. 

Am 28.11.2019 machten wir uns auf nach Bahía Blanca um ein wenig Grossstadtluft zu schnuppern. Zum Glück sind die Städte auch mit Sprinter und ohne Ortskenntnisse einfach zu befahren. Wir besuchten die Kathedrale und schlenderten durch den Stadtpark und das Zentrum. Nun gings weiter Richtung Viedma, welches schon zu Patagonien gehört. Zum Glück wussten wir, dass uns Lebensmittelkontrollen auf der Strasse bevorstanden- somit konnten wir uns arrangieren. In Viedma suchten wir Lampenöl für unsere Outdoor Laterne, erhielten aber nur Kerosen- mal sehen, ob dies auch ein tolles Licht gibt=). Ansonsten liessen wir Viedma nach einem Einkauf hinter uns und fuhren in Richtung Balneario El Cóndor. 

Ebenfalls ein Örtchen mit Siesta von 1-5 Uhr=), weshalb wir uns auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz an den kilometerlangen Klippen machten. Begleitet wurde unsere Fahrt von tausenden von Papageien, Nandus, Raubvögeln und ein paar Kühen. Wir fanden einen abgelegenen Platz direkt an der Steilküste und campten erneut wild mit fantastischer Aussicht. 

Am 29.11.2019 fotografierten wir die Papageienkolonie im Morgenlicht nahe Balneario el Cóndor und Soda freute sich erneut über den Strand. Ins Meer rein würde sie jedoch nie gehen=). Das gibt nasse Pfoten!

Zurück auf der Ruta 3 fuhren wir nach Las Grutas. Auf dieser Fahrt änderte sich die Landschaft deutlich. Die Rinderherden wurden seltener, Kornfelder gab es nicht mehr, dafür dominierte eine vom Wind gebeutelte Steppenlandschaft mit niedrigem Buschwerk. Die Strasse war nach wie vor sehr gut, aber es ging duzende von Kilometer geradeaus- so, dass man teilweise fatamorgana- artige Erscheinungen sah. 

In Las Grutas, welches wiederum am Meer liegt, fanden wir einen tollen Camping Platz. Bei der lokalen Wasserversorgung konnten wir den Wassertank wieder randvoll machen. Ebenfalls fanden wir eine Wäscherei für unsere staubigen Kleider. Unter wohl patagonischem Wind erkundeten wir das Ortszentrum und die Grutas, welche das Meer in die Sandsteinklippen gefressen hat.